Mycosuisse

Mycosuisse

Die Führung entführte die Interessierten zu all den Möglichkeiten, die Pilze für unser tägliches Leben anbieten. Nicht nur in der Nahrungsmittelproduktion oder als Speisepilze leisten sie ihre wertvollen Dienste, auch in der Pharmazie und Medizin sind sie unverzichtbar. Sie können aber auch genutz werden, um Umweltprobleme zu reduzieren: Virushemmende Substanzen, die von Pilz-Mycelien produziert werden, vermindern das Bienensterben. Den riesigen Appetit der Pilze kann man nutzen, um Umweltgifte abzubauen (Mykoremediation). Organische Abfallprodukte können sie zu Bau- und Verpackungsmaterialien oder Textilien upcyclen. Und als Biostimulanzien stärken sie die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen und Bäumen.         

Pflanzenkübel auf dem Hübeli bepflanzt

Pflanzenkübel

Das Klimanetzwerk Emmen trägt mit kleinen Aktionen dazu bei, dass die Gemeinde Emmen grüner wird 🌱🌿🍃💚

Freiwillige des Klimanetzwerks haben zwei Pflanzenkübel, die von der Gemeinde Emmen im Hübeli als Temporeduktionsmassnahme aufgestellt wurden, mit Wildstauden bepflanzt. Da das Fassungsvermögen der Kübel klein ist, wurden pro Trog fünf bis sieben trockenheitsverträgliche, hitzeresistente mehrjährige und nicht verholzende Wildstauden gepflanzt – mit dem Ziel von möglichst k(l)einem Pflegeaufwand.
Schau doch bei Gelegenheit selber mal vorbei, wie Kartäuser-Nelke, Kriechendes Seifenkraut, Feld-Thymian, Weidenblättriges Rindsauge, Ähriger Ehrenpreis, Wegwarte, Gamander, Kriechender Hauhechel, Gemeines Leinkraut und Goldhaar-Aster gedeihen und nächsten Frühling das Futterangebot vieler Insekten ergänzen 🐞🐜🕷
Weitere Aufwertungsprojekte sind in Planung. Wer kennt oder hat Flächen, die biodiverser bepflanzt werden wollen? Das Klimanetzwerk freut sich immer über Anregungen und neue Mitglieder.

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GV Klimanetzwerk 2025

An der gut besuchten GV hatten wir von Zhu Xiaocun, Dozenin «Design for Sustainability» an der Hochschule Luzern, ein Impulsreferat zum Thema Nachhaltigkeit in China: Sie gibt einen spannenden Einblick in die Bemühungen und Erfolge gegen Umweltverschmutzung in China in den letzten 30 Jahren, unterlegt mit Bildern vor allem aus Shanghai. Der ehemals grau, total verschmutzte Huangpu River in Shanghai ist wieder blau.
Felix Prantl, Cecilia Reber und Christina Harutunian, Student*innen der Hochschule  berichten über ihre Arbeitsgruppen und schlagen für KNE vor:
· Workshop: Die Studierenden werden für ein knappes Duzende Verantwortliche aus dem KNE am 22. Februar eine Veranstaltung moderieren, wo eine erfolgversprechende künftige Entwicklung des KNE in den Blick genommen wird. Wo stehen wir in 5 Jahren?
· Letterbox für Feedback. Die Studierenden haben ein Feedbackformular entwickelt, physisch zum Deponieren in einer orangen Box und digital für die Website. Damit sollen Anstösse von aussen gesammelt werden, von Menschen in Emmen und Besuchenden an Anlässen.

Anschliessend wurden die statutarischen Traktanden behandelt. Bei einem feinen Apéro tauschten sich die Teilnehmer:innen aus.