VeloChallenge Emmen: Erste E-Velos verkauft
„Ich möchte die öffentliche Verkehrsmittel und das Auto weniger benutzen, wie auch mehr sportlich sein. Ich benutze das Bike um zur Arbeit zu fahren und in meiner Freizeit in der Natur mehr Zeit zu verbringen. Ich gehe auch damit einkaufen. Das ist für mich eine Investition, damit ich sportlicher lebe und den Sport in meine alltägliche Routine integriere.“
„In unserer Familie sind die Kinder in einem Alter in dem sie zu gross für den Anhänger und trotzdem noch zu klein, um im hügligen und verkehrsreichen Gebiet schnell mit dem eigenen Velo von A nach B zu kommen. So ist das Longtail ideal. Man hat mit dem Fahrrad die Möglichkeit zügig und (bei trockenem Wetter) unkompliziert die Ziele zu erreichen und kann so immer mehr auf das Auto verzichten. Zudem können auch Grosseinkäufe bewältigt werden.“
Wir suchen weitere Umsteiger:innen, die ein E-Velo für eine ganze Woche ausprobieren wollen, um ihre Mobilität zu überdenken.
Mit dem Projekt «Velo Challenge» motiviert das Klimanetzwerk Emmen die Bevölkerung, aufs Velo umzusteigen. Gemäss dem Motto «von Emmen für Emmen» laden die Initiant:innen gemeinsam mit lokalen Velogeschäften die Bewohner:innen der Gemeinde Emmen ein, verschiedene Formen der Velomobilität über einen längeren Zeitraum zu attraktiven Konditionen zu testen. Ob Anhänger, Cargobikes, Trolleys, Longtailvelos oder Elektrovelos: Sie alle können damit ihre Vorteile im Alltag unter Beweis stellen. Sind die Teilnehmenden vom Testfahren überzeugt und fassen einen Kauf ins Auge, können sie die von ihnen und dem Klimanetzwerk finanzierte Miete vom Kaufpreis abziehen lassen.
Unterstützung AKS für VeloChallenge Emmen
Mehr Infos zur VeloChallenge
Das Klimanetzwerk bekommt für sein Projekt VeloChallenge für 2 Jahre einen Beitrag von 12’000 Franken.
Mit dem Projekt «Velo Challenge» motiviert das Klimanetzwerk Emmen die Bevölkerung, aufs Velo umzusteigen. Gemäss dem Motto «von Emmen für Emmen» laden die Initiant:innen gemeinsam mit lokalen Velogeschäften die Bewohner:innen der Gemeinde Emmen ein, verschiedene Formen der Velomobilität über einen längeren Zeitraum zu attraktiven Konditionen zu testen. Ob Anhänger, Cargobikes, Trolleys, Longtailvelos oder Elektrovelos: Sie alle können damit ihre Vorteile im Alltag unter Beweis stellen. Sind die Teilnehmenden vom Testfahren überzeugt und fassen einen Kauf ins Auge, können sie die von ihnen und dem Klimanetzwerk finanzierte Miete vom Kaufpreis abziehen lassen.
GV Klimanetzwerk 2025
An der gut besuchten GV hatten wir von Zhu Xiaocun, Dozenin «Design for Sustainability» an der Hochschule Luzern, ein Impulsreferat zum Thema Nachhaltigkeit in China: Sie gibt einen spannenden Einblick in die Bemühungen und Erfolge gegen Umweltverschmutzung in China in den letzten 30 Jahren, unterlegt mit Bildern vor allem aus Shanghai. Der ehemals grau, total verschmutzte Huangpu River in Shanghai ist wieder blau.
Felix Prantl, Cecilia Reber und Christina Harutunian, Student*innen der Hochschule berichten über ihre Arbeitsgruppen und schlagen für KNE vor:
· Workshop: Die Studierenden werden für ein knappes Duzende Verantwortliche aus dem KNE am 22. Februar eine Veranstaltung moderieren, wo eine erfolgversprechende künftige Entwicklung des KNE in den Blick genommen wird. Wo stehen wir in 5 Jahren?
· Letterbox für Feedback. Die Studierenden haben ein Feedbackformular entwickelt, physisch zum Deponieren in einer orangen Box und digital für die Website. Damit sollen Anstösse von aussen gesammelt werden, von Menschen in Emmen und Besuchenden an Anlässen.
Anschliessend wurden die statutarischen Traktanden behandelt. Bei einem feinen Apéro tauschten sich die Teilnehmer:innen aus.
Studienreise zum öffentlichen Verkehr in der Schweiz
Studienreise für italienische Fachleute zum öV in der Schweiz
Am 10, 11 und 12 November 2024 organisierte die Mobilitätsgruppe eine Studienreise zum öffentlichen Verkehr in der Schweiz.
Daran nahmen Ex-Stadträtinnen der Städte Roma, Reggio Emilia und Genua, Architekten, Uni-Rektor von Genua und diverse Interessent:innen teil. Wir trafen uns mit dem Direktor von Alliance SwissPass, der uns erläuterte, wie die Tarifintegration zwischen den 250 Verkehrsbetrieben in der Schweiz, das Marketing und die Kundeninformation in der Schweiz funktionieren.
Weiter hatten wir ein Treffen mit Projektleitern der Verkehrsbetriebe Zürich, die uns über die Mobilitätspolitik der Stadt Zürich, über die ÖV-Projekte und über den Erfolg des ÖV in der Stadt-und dem Kanton informierten.
Wir konnten auch den Schulweg der Kinder zeigen, die selbständig zur Schule gehen. Wir trafen die Schuldirektorinnen der Schule Hübeli in Emmenbrücke. So konnten wir auch einen Einblick ins Schweizer Schulwesen weitergeben.
Wir besichtigten ein Autofreies Quartier der Stadt Bern (Stockhacker Süd) und zeigten Strassenbahn-Netze, Schmalspurbahnen die dann in der Stadt zum Tram werden. Weiter konnten wir Lichtsignalanlagen vorführen, die den dem ÖV den Vortritt geben (was in der Schweiz sehr häufig vorkommt).
Die Reise war sehr erfolgreich und regte viele interessante Diskussionen an.
Hier zwei Artikel:
Il mio racconto di viaggio sul trasporto pubblico in Svizzera – di Pinuccia Montanari Noi Donne
Viaggio-studio sul trasporto pubblico svizzero | Ecoistituto ReGe
Mobilitätsstudienreise in die Schweiz
Studienreise
Daran nahmen Verantwortliche der italienischen Eisenbahn (Trenitalia) und des öffentlichen Verkehrs vom Südtirol teil.
Wir trafen uns mit dem Direktor von Alliance SwissPass, der uns erläuterte, wie die Tarifintegration zwischen den 250 Verkehrsbetrieben in der Schweiz, das Marketing und die Kundeninformation in der Schweiz funktionieren.
Treffen mit dem Leiter-Vertrieb der SBB Zentralschweiz und Besuch des Kundenzentrum des Bahnhofs Luzern.
Besichtigung des Bahnhofs Kriens Mattenhof mit Führung durch den Projektleiter.
Fahrt im Führerstand in die Region Zug und Luzern, um den italienischen Gästen die sehr kurzen Halte- und Führerstanwechsel zu zeigen.
Wir zeigten auch die Besonderheiten der S9 (Seetalbahn), wo der Zug auf einigen Abschnitten Tram wird.
Besuch der Betriebszentrale der SBB in Olten, wo wir auch die SBB-Direktorin der Region Tessin trafen, die uns den schweizerischen Taktfahrplan und das Anschlüsse-System erklärte.
Treffen mit dem Leiter des öffentlichen Verkehrs der Südostbahn, der uns die Philosophie hinter dem Gotthard-, Aare-Linth- und Alpenrhein-Express-Zügen erläuterte.
Er zeigte uns auch eines der Mobilitätsmanagementprojekte für ein großes Unternehmen in der Ostschweiz, das sehr erfolgreich war.
Ausserdem führten wir einen Live-Testlauf des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz durch, bei dem wir zahlreiche Bahnhöfe wie Zürich und Luzern zeigten.